Das Dreamteam: Food und Beauty

Es gibt einen logischen Zusammenhang zwischen Food, Health und Beauty: gesunde Ernährung und gesunder Lifestyle führen zu gesundem und damit gutem Aussehen. Das ist schon lange bekannt, aber noch nie gab es so viele spannende Verbindungen zwischen den Bereichen Food und Beauty.

Welche Konsumententrends spielen dabei eine Rolle? Hier 2 Beispiele:

Self-Expression

Status und Lebensstil sind eine Form, sich selbst auszudrücken. In Beauty war das eigentlich schon immer so, dagegen ging es im Food-Bereich bisher eher um eine Art Kennerschaft, also den richtigen Wein, die erlesenste Schokolade… Inzwischen ist die Einstellung zu Ernährung dogmatischer geworden. Denken Sie an die vielfältigen Formen des Vegetarismus oder das „Nose-to-Tail“-Konzept, bei dem es darum geht, ein Tier komplett zu verwerten. Essen ist auch ein wichtiger Teil der Identität geworden: sage mir, was du isst und ich sage dir, wer du bist.

Individualität

Individualität zeigt sich nicht nur am unverwechselbaren Look. Konsumenten erwarten einen immer höheren Grad der Individualisierung bei Hautpflege und auch bei ihrer Ernährung. In Zukunft werden neue Technologien wie die DNA-Analyse ganz neue Ansätze möglich machen. Einfacher geht es mit „Boostern“: ein Tropfen Sonnenschutz in die Tagescreme, ein Schuss Sirup in den Kaffee…

 

Aber auch alle anderen Trends wie z. B. Status, Authentizität oder Convenience finden sich im Dreamteam Food & Beauty und spiegeln sich in den unterschiedlichsten Manifestationen wider. Wenn Sie dazu mehr erfahren möchten, sprechen Sie uns an!

 

Einige Produktbeispiele belegen die innige Zweisamkeit von Beauty & Food:

Food Ingredients in Beauty-Produkten

Immer häufiger wandert das, was wir essen, auch in unsere Schönheitsprodukte und wird dann unserem Körper sozusagen auch von außen zugeführt. Ein Beispiel ist „Tasty Face Organics“ mit dem Slogan „Skin care clean enough to eat“ (https://theorganicbunny.com/tastyface-organics-review/). Oder die Marke SKINFOOD aus Korea, die von sich sagt, sie sei „die erste Kosmetikmarke, die in Food wurzelt.” (http://eng.theskinfood.com/brand/brandStory.do)

Sehr interessant ist auch die Möglichkeit, Lebensmittelabfall als Grundstoff für die Beauty-Industrie zu verwenden. So fördert die EU Kommission ein Projekt namens APROPOS (Added value from high protein & high oil industrial co-streams) mit dem Ziel, Abfälle aus der Nahrungsmittelproduktion für andere Industrien – u.a. Beauty – nutzbar zu machen. Diese Bemühungen stehen erst am Anfang, haben u.E. aber ein sehr großes Potential. (http://cordis.europa.eu/project/rcn/101657_en.html)

 

Beauty-Ingredients in Food-Produkten

Umgekehrt gibt es inzwischen auch immer mehr klassische Beauty Inhaltsstoffe, die wir neuerdings für die Nahrung entdecken. Ein schönes Beispiel sind bewährte Fleischbrühen, deren Collagen jetzt als Schönheitsmittel entdeckt wird. Mit 18 Stunden lang gekochtem Weiderind wirbt z.B. das Berliner Startup BoneBrox: https://bonebrox.com/

Vor zwei Jahren hat die japanische Brauerei Suntory schon ein Bier für Frauen auf den Markt gebracht, das Collagen enthält. Der Slogan von Suntory Precious war: „Guys can tell if a girl is taking collagen or not.”

 

Mischformen

Fermentierte Lebensmittel sind einer der neuesten (wiederentdeckten) Trends. Sie schmecken gut und machen schön. Nach neuesten Studien enthalten fermentierte Lebensmittel Mikroben, die sich gut mit dem eigenen Mikrobiom unseres Darms vertragen oder dessen Mikroflora gut ergänzen. Womit wir wieder beim Eingangsthema wären: gesunde Ernährung – gesunder Körper – gesundes Aussehen!
Und wem das über die reine Ernährung mit Kombucha und Kimchi nicht schnell genug geht, der kann sich bei Marken wie The Beauty Chef mit Nahrungsergänzungsmitteln eindecken, die auf Basis von fermentierten Ingredients von innen heraus schönmachen sollen: https://thebeautychef.com/

 

Wenn Sie eine individuelle Auswertung von Trends für Ihre Marke möchten, sprechen Sie uns gerne an.

Zum Schluss noch einen Tipp: Innovation braucht Inspiration. Und die kommt aus vielen Ecken. Warum nicht mal zwei Branchen in einem Innovations-Workshop kombinieren? Sozusagen 2-in-1. Sie werden staunen, wie das die Kreativität beflügelt. Und falls Sie nicht zwei Kategorien im eigenen Unternehmen haben – wir helfen gerne bei der Vermittlung.

 

Fotos: Toa Heftiba/Annie Spratt/Adam Jaime