Die 5 ½ wichtigsten Trends 2017

Hier ist unsere ganz persönliche Top-Liste der wichtigsten Themen in diesem Jahr.

Wenn Sie mehr über diese Themen wissen möchten, schreiben Sie uns doch ein kurzes Mail an hello@springpool.de. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen noch mehr Inspiration liefern können!

1.           Second Skin – ein potentieller Game-Changer!
2.           Handys machen Falten
3.           Alternative Proteine in Food und Beauty
4.           Nootropics – schon probiert?
5.           Sensorialität ist überall
5 ½.      Hygge – der Anti-Trend zur Digitalisierung

1. Second Skin – ein potentieller Game-Changer!

Botox und Co. waren gestern: Forscher vom MIT und von Harvard haben eine Creme entwickelt, die wie eine unsichtbare „zweite Haut“ wirkt und direkt Falten glättet und Augensäcke eliminiert. Wie dieses Wunder funktioniert? Das Produkt enthält Polymere, die in der Lage sind, sich auszurichten und dann zusammenzuziehen. Es schützt und strafft die Haut, ist elastisch, atmungsaktiv und mechanisch sehr belastbar. Im Prinzip werden die Eigenschaften junger Haut nachgeahmt. Und wie lange dürfen wir diese Jugendlichkeit genießen? Derzeit immerhin schon bis zu 24 Stunden!


2. Handys machen Falten.

Die Digitalisierung beeinflusst unser Leben auf vielen Ebenen. Sogar vor unserer Haut macht sie nicht Halt. Das bläuliche Licht, das von Handys und anderen Bildschirmen emittiert wird („high-energy visible light“ oder HEV-Licht), soll manchen Studien zufolge genau wie UVA und UVB zu lichtbedingter Hautalterung führen. Nach UV-Schutz und Anti-Pollution, dürfen wir uns jetzt auf Produktkonzepte mit zusätzlicher „TechProtection“ freuen. Bei einer Handypopulation von über 7 Mrd. Handys weltweit könnten sich solche Produkte lohnen…


3. Alternative Proteine in Food und Beauty

Ohne Proteine läuft gar nichts. Sie sind lebensnotwendige Bausteine unseres Körpers und wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Einen Großteil nehmen wir über Fleisch auf, und das wird angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung zum Problem. Aber es gibt eine Lösung: alternative Proteinquellen. Deshalb heißt es ab sofort ran an Algenburger (z.B. von Maris-Algen, www.remis-algen.de) und Heuschrecke im Backteig (dieses und v.a. Rezepte gibt es unter www.wuestengarnele.de ).

Auch für’s Schönsein spielen Proteine eine bedeutende Rolle – egal, ob es um jugendliche Haut, gesundes Haar oder schöne Nägel geht. Algen sind deshalb inzwischen ebenfalls ein willkommener Inhaltsstoff. Ganz besonders spannend ist aber der Ansatz der holländischen Firma Phytonext. Sie hat ein Verfahren entwickelt, wie man aus Pflanzenabfällen u.a. Proteine extrahieren kann. Was also heute in Ihrer Biotonne landet, kann morgen als Hautcreme für Anmut und Schönheit sorgen.


4.     Nootropics – Boost your Brain

Jetzt wird´s langsam Zeit für alle modernen Selbstoptimierer und „Alles ist machbar“-Anhänger. Auch Lernleistung und Gedächtnis müssen verbessert werden. Das geht mit Nootropika, das sind „brain booster“, sprich Arznei- oder Nahrungsergänzungsmittel, die positiv auf das zentrale Nervensystem wirken. Eigentlich handelt es sich um Anti-Dementiva, die aber nicht nur bei Demenz, sondern auch als eine Art Doping am Arbeitsplatz eingesetzt werden können – lecker verpackt in einem Müsliriegel.


5. Sensorialität ist überall

Sensorialität ist ein altbekannter Freund aus unserem Trend-Universum. Dennoch überrascht er uns immer wieder mit neuen Highlights. Sensorielle Erlebnisse und überraschende Produkteigenschaften sind inzwischen der Schlüssel zum Erfolg, weil sie uns zusätzlich emotional berühren. Und das gilt für alle Branchen, hier ein paar Beispiele:
–    Ungewöhnliche Geschmackskombinationen à la Food Pairing
–    Drinks zum Einatmen (Le Whaf)
–    Reinigungsöle, die sich in cremig-leichten Schaum verwandeln (z.B. Biotherm …)


5 ½.     Hygge – der Anti-Trend zur Digitalisierung

Laut World Happiness Index 2016 sind die Dänen das glücklichste Volk der Welt (Deutschland ist übrigens auf Platz 16). Und wissen Sie warum? Glücksforscher sind überzeugt, dass der Hygge-Lifestyle daran einen Anteil hat. Für diejenigen unter uns, die davon noch nichts mitbekommen haben – Hygge ist eigentlich gar kein Lifestyle. Es ist sozusagen Teil der dänischen DNA, und um es nun endlich aufzuklären, es drückt Gemütlichkeit aus, es steht für enge Freundschaft, Heiterkeit, Zufriedenheit.

Und was kommt als nächstes aus Skandinavien? Vielleicht „Lagom“ aus Schweden. Es bedeutet so viel wie „genau richtig“, also nicht zu viel und nicht zu wenig und stellt ein nachhaltiges Gegengewicht zu den Auswüchsen des Konsumwahns dar. Aber ganz egal – dass beide Konzepte diesen Aufschwung erleben, liegt sicher an unserem Wunsch, ein Gegengewicht zu unserem technisierten, beschleunigten Alltag zu finden.