in-cosmetics 2017: Highlights

Die Personal Care Branche traf sich diesmal in London, um die neuesten Rohstoffe und Technologien zu präsentieren.

Wir haben für Sie spannende Trends und Themen ausgewählt, die wir aus Konsumentensicht für relevant halten.


1. Die Konsumentenperspektive tritt immer mehr in den Vordergrund.

Hersteller haben zunehmend erkannt, dass nicht nur die technische Seite eines Produktes von Bedeutung ist. In Verbindung mit einer Marketingidee wird aus einem Rohstoff ein einzigartiges Produktkonzept, das die Leistung eines Rohstoffes herausstellt und sie gleichzeitig mit Emotion verbindet. So weckt man bei B2C-Herstellern Begehrlichkeit.

Wenn Sie bei diesem Thema Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns gerne an. Wir sind echte Profis in der Übersetzung von Rohstoffen in vielsprechende Produktkonzepte und zeigen Ihnen gerne an einem Beispiel, wie so etwas aussieht.

2. Texturen, inspiriert von Food

Dazu gab es einige Beispiele zu sehen: Von der erfrischenden Aftersun-Ice Cream bis hin zu cremig-schmelzendem Panna Cotta. Oder eine erfrischende Granita, die Agrimer mit Hilfe seiner speziellen „ice crushed technology“ herstellt. Oder vielleicht den „Strawberry Smoothie“ von Merck?

3. Verbraucher lieben sensorielle Erfahrungen

Deshalb gab es auf der in-cosmetics eine ganze Reihe von Texturen, die sich wie durch Zauberhand verändern. Bei einigen Produkten geht es um einen überraschenden Zusatzeffekt, wie z.B. Puder, der zu Creme wird oder auch umgekehrt. Bei anderen geht es um echte Zusatzleistungen: Thermolat von Symrise zum Beispiel reguliert die thermalen Hautrezeptoren, so dass ein langanhaltendes Wärmegefühl entsteht, das für Entspannung oder Schmerzlinderung sorgt.

4. Haben Sie Ihre Haut schon einmal mit einem Magneten gereinigt?

Nein, dann sollten Sie die D-Tox Magnetic Mask von Azelis einmal testen. Einfach die Maske auftragen und im Anschluss mit einem kleinen Magneten darüber fahren, um sie wieder zu entfernen. Was bleibt ist ein angenehm pflegendes Serum auf der gereinigten Haut. Was geht, sind alle Schmutzpartikel. Sie werden von einem Eisenpuder aufgenommen und mit Hilfe des Magneten entfernt.

5. K-Beauty – kein Ende in Sicht

Asien und insbesondere Korea hat immer noch einen großen Einfluss auf Produkte und Anwendungen. Im Trend sind Produkte, die sofort einen sichtbaren Effekt bieten – nicht zuletzt wegen der verbreiteten Selfie-Kultur und Hashtags wie #nofilter oder #nophotoshop. Produkte und Konzepte werden neu gedacht und erweitert, z.B. Masken auf der Basis von Tonerde (statt Tuchmasken) oder Ausweitung der Schönheitsroutine vom Gesicht auf die Kopfhaut. Biesterfeld ließ sich von Asien zu ihrem „Body & Seoul“ Konzept inspirieren und stellte u.a. eine „Sleeping Beauty“ Overnight Lip Mask vor.