Wasser – eine wertvolle Ressource

70% unserer Erde ist von Wasser bedeckt, trotzdem wird Trinkwasser immer knapper. Der Grund ist, dass nur 2,5% überhaupt Trinkwasser ist und 1% davon wiederum überhaupt nur direkt zugänglich. Vor diesem Hintergrund ist die Beauty-Industrie auf der Suche nach innovativen Lösungen, die ganz ohne bzw. mit weniger Wasser auskommen.

Haare waschen ganz ohne Wasser
Das erste was uns dazu einfällt, ist das Revival der Trockenshampoos, die völlig ohne Wasser auskommen. Sie sind jedoch nach wie vor eher als Überbrückung zwischen zwei Wäschen zu sehen denn als echte Alternative.

Weniger Wasser zum Ausspülen von Pflegeprodukten
Ein anderer Ansatz sorgt dafür, dass man beim Abspülen von Duschbad, Spülung und Co. weniger Wasser als bisher benötigt. Natürlich bei gleichbleibender Produktleistung. Wie das funktioniert? Indem man den Anteil an Tensiden reduziert. Beispiele sind Henkel’s Right Guard Muscle Relax und die FA Shower+Lotion.

Wasser ganz „ohne Wasser“
Absolut wasserfreie Blüten- und Kräuter-„Wässer“ sind exklusive Liquids. Es gibt unterschiedliche Verfahren, um an die begehrten Ingredienzien zu gelangen. Besonders gut funktioniert die Gewinnung aus Kokosnüssen oder Birken, die ihre kostbare Flüssigkeit direkt abgeben. Andere höchst interessante Blumen stellen da eine größere Herausforderung dar. Kamille- oder Orangenblütenwasser beispielsweise werden als Hydrolate gewonnen, wässrige Produkte, die bei der Destillation entstehen.

Der Organic Flowers Damask Rose Petal-Mist der südkoreanischen Firma Whamisa steht für ultimativen Luxus. Ein komplexer Fermentierungsprozess sorgt dafür, dass Kraft und Stärke der natürlichen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Dafür werden Tonnen von Blumen auf einmal verarbeitet. Das Ergebnis sind 90% organische Inhaltsstoffe, absolut ohne Wasser.

 

Anmerkung: Auszug aus einem Springpool-Artikel in COSSMA 09/16